INTERVIEW SPECIAL - DREI EXPERTEN, 1 THEMA


Revolution der Arbeit:

Und wo bleibt der Mensch?

Der digitale Wandel revolutioniert den Produktionsfaktor Mensch. Aus Unternehmenssicht heißt das: Roboter und Maschinen arbeiten mit Menschen oder ersetzen sie sogar, die Komplexität von Prozessen und der Bedarf an neuen Skills nehmen rapide zu. Auf der anderen Seite sorgen sich Mitarbeiter um ihre Zukunft und suchen ihre Rolle in der Industrie 4.0. Grund genug für INSITE, unterschiedliche Akteure zum „Human Factor“ zu befragen. Ein Arbeitspsychologe, ein Wirtschaftsphilosoph und ein hochrangiger Industrievertreter schildern ihre ganz eigene Sichtweise auf den Menschen in der Arbeitswelt der Zukunft.

INTERVIEW JENS ROSPEK

Die smarteste Fabrik kommt nicht ohne Menschen aus

Künstliche Intelligenz, Roboter, Quantencomputer: Hochkomplexe Maschinen prägen die Digitalisierung. Der Mensch als Asset gerät dagegen zusehends in Vergessenheit. Zu Unrecht, findet Toni Wäfler, Professor an der Hochschule für Angewandte Psychologie der Fachhochschule Nordwestschweiz. Für ihn ist die Kombination aus Mensch und Maschine das Arbeitsmodell der Zukunft. Ein Gespräch über menschliche und künstliche Stärken und smarte Teams.

Wir brauchen Leader, keine Manager

Die Mehrheit ist sich einig: Die Digitalisierung verbessert unser Leben. Glaubt man dem Wirtschaftsphilosophen Anders Indset, steuert die gesamte Menschheit aber auf schwere Zeiten zu – außer sie findet ökonomische und soziale Antworten auf die digitale Transformation und den Wandel der Arbeit. Dazu müssen sich vor allem Unternehmen und Führungskräfte anpassen. Ein Gespräch über die Bedeutung der Philosophie für die Ökonomie, zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle und eine neue Art von Führungskräften.

Digitale Transformation schaffen wir nur gemeinsam

Die rasante Geschwindigkeit und Komplexität des technologischen Wandels fordern den Wirtschaftsstandort Deutschland heraus. Als Lösung setzen immer mehr Unternehmen auf einen neuen Ansatz: Kooperation. Für Dr. Andreas Weber, Vice President Global Business Development, Technology & Infrastructure bei Evonik, die einzig richtige Strategie zur Standortsicherung. Ein Gespräch über branchenübergreifenden Datenaustausch und notwendige Change-Prozesse.

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